Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts erkranken jährlich 500.000 Menschen in Deutschland an Krebs – Tendenz steigend. Viele Patienten entwickeln Metastasen in der Wirbelsäule. Eine neue Behandlungsmethode nutzt Hitze, um die Metastasen im Rücken schonender als bisher zu entfernen.
Ayurveda, pflanzliche Mittel, Yoga und Co. können schulmedizinische Konzepte sinnvoll ergänzen, indem sie Patientinnen helfen, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Darauf weist der Frauenarzt Dipl.-Med. Ulrich Freitag auf dem Fortbildungskongress der Frauenärztlichen Bundesakademie hin.
Vorübergehende Störungen des Sehvermögens, Empfindens oder der Sprache erfordern eine zügige ärztliche Abklärung. Sie können auf eine verengte Halsschlagader hinweisen und einem Schlaganfall vorausgehen. Darauf machen Experten vom Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) aufmerksam.
Geschwollene Lymphknoten sind nicht immer ein Grund zur Sorge. Sie vergrößern sich im Zuge von Infektionen und weisen auf eine aktive Abwehr hin. Wann ein Arztbesuch angezeigt ist, erklärt ein Experte des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte.
Nach den tollen Tagen kommt dem einen oder anderen Narren ein wenig Abstinenz ganz gelegen. Doch auch, wer nicht ausgiebig über die Stränge geschlagen hat, übt sich während der Zeit vor Ostern gerne im Verzicht. Was es beim Fasten zu beachten gibt, erklärt Franz Pilz von der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH).
„Tendenziell negativ“ – so bewerten die Wissenschaftler vom IGeL-Monitor den NMP22-Test zur Früherkennung von Blasenkrebs. Bei der Analyse von drei Studien fanden die Experten zahlreiche falsch positive Befunde, die unnötige Folgeuntersuchungen nach sich zogen.
Apotheken sind ideale Partner für Selbsthilfe- und Patientenorganisationen, vor allem in strukturschwachen Regionen. Auf diese sozialen Aspekte der Arzneimittelversorgung machte der Deutsche Apothekerverband (DAV) anlässlich des Tags der Seltenen Erkrankungen am 28. Februar 2014 aufmerksam.
In Deutschland leiden derzeit rund 1,4 Millionen an Demenz. Experten schätzen, dass sich die Zahl bis in das Jahr 2050 auf drei Millionen verdoppelt, wenn es bis dahin keinen Durchbruch in der Therapie gibt. Umso wichtiger ist es, die Pflege der Demenzkranken auszubauen. In Düsseldorf startet ein Pilotprojekt, bei dem Gastfamilien die Pflege der Erkrankten übernehmen.